Warum wir manchmal ein Taubheitsgefühl in den Gliedmaßen verspüren
![]() © Yura Yarema AdobeStock 545076610 Liegt oder sitzt man längere Zeit in einer ungünstigen Körperposition, so verspürt man relativ bald ein starkes Kribbeln, Taubheitsgefühl oder Ameisenlaufen – unsere Körperteile sind „eingeschlafen“. Es kommt zu Empfindungen, die sich nicht durch einen äußeren Reiz erklären lassen, es handelt sich um Fehlempfindungen, die auf der Reizung oder Schädigung von Nervenfasern beruhen. In den meisten Fällen ist ein Taubheitsgefühl harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit von selbst. Ist das nicht der Fall, sollte man den Missempfindungen auf den Grund gehen. Kribbeln und TaubheitsgefühlIn der Fachsprache wird das Taubheitsgefühl in bestimmten Körperteilen und damit verbundenen Beschwerden wie Kribbeln oder Fehlempfindungen als Parästhesie bezeichnet. Ein kurzfristiges „Einschlafen“ der Extremitäten ist im Regelfall kein Grund zur Sorge und ist meistens auf einen zwischenzeitlich unterbrochenen Blutfluss zurückzuführen, der aufgrund einer ungünstigen Sitz- oder Liegeposition verursacht wird.
Eingeklemmter Nerv:
Ungünstige Liegeposition:
Vitaminmangel:
Karpaltunnelsyndrom:
Weitere Ursachen können unter anderem auch Erkrankungen der Wirbelsäule, Migräne, Rheuma oder Multiple Sklerose sein.
Sollte auch nur ein leichter Verdacht auf eine andere schwerwiegende Ursache bestehen, muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Was man selbst tun kannWie beschrieben entsteht das Taubheitsgefühl in den häufigsten Fällen aufgrund von kurzzeitigen Durchblutungsstörungen oder eines eingeklemmten Nervs – sofern kein anderes medizinisches Problem zugrunde liegt.
Durch einfache Änderungen können Taubheitsgefühle vermieden werden. Treten die Probleme jedoch häufiger auf oder werden von anderen Symptomen zusätzlich begleitet, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um andere medizinische Ursachen auszuschließen.
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