Heilerde bei Magenproblemen
![]() © anatoliycherkas AdobeStock 853081460 Wenn der Magen Probleme macht, kann das vielfältige Ausprägungen annehmen. Von Völlegefühl über Sodbrennen bis hin zum Reizmagen ist vieles möglich, was in unterschiedlichem Maß unangenehm ist. Wer gegen solche Beschwerden zunächst zu Hausmitteln greifen will, landet früher oder später womöglich bei Heilerde. Diese gilt als Multitalent mit einer ganzen Bandbreite von äußerlichen und innerlichen Anwendungsgebieten. So wird ihr auch bei einer ganzen Reihe von Hautproblemen eine positive Wirkung zugeschrieben. Der Einsatz von Heilerde basiert dabei in erster Linie auf Erfahrungswerten: Heilerde kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, in der Menschen gute Erfahrung mit der Anwendung gemacht haben, einen belastbaren wissenschaftlichen Beweis für die Wirkung gibt es jedoch bislang nicht. Umgekehrt verursacht Heilerde in aller Regel keine Beschwerden, entsprechend kann man sie normalerweise ausprobieren, ohne negative Auswirkungen befürchten zu müssen. Heilerde - was ist das eigentlich?Grundsätzlich ist Heilerde ein Pulver natürlichen Ursprungs, das aus unterschiedlichen Arten von Erden gewonnen wird und entsprechend zum Beispiel Quarzstaub, verschiedene Salze und Mineralien enthält. Im Handel sind diverse Formen erhältlich, so findet man sie zum Beispiel als Bestandteil von Gesichtsmasken oder als Kapseln zum Einnehmen. Die genaue Zusammensetzung kann variieren und einzelne Inhaltsstoffe können wiederum für bestimmte Anwendungen besser oder schlechter geeignet sein. Für welche Magenbeschwerden gilt Heilerde als hilfreich?Man kann Heilerde bei nahezu allen Formen von Magenbeschwerden anwenden, nur bei Verstopfung ist dies nicht ratsam, denn die Heilerde bindet Wasser. Wird Wasser im Körper gebunden, führt dies jedoch zu härterem Stuhlgang. Davon abgesehen sind die Einsatzgebiete aber vielfältig, unter anderem:
Auch bei Sodbrennen und jeder anderen Form von Magenbeschwerden, die mit einer zu großen Menge an Magensäure zusammenhängen, wird Heilerde empfohlen. Hier soll sie sich positiv auswirken, indem sie die Säure bindet. Einnehmen kann man Heilerde zum Beispiel, indem man sie in Wasser einrührt oder als Kapsel. Wie genau und in welcher Menge ist direkt beim Produkt angegeben. Ganz wichtig ist dabei jedoch: Es gibt Heilerde, die ausdrücklich nur zur äußeren Anwendung vorgesehen ist und welche, die zur inneren Anwendung bestimmt ist. Diese Unterscheidung sollte man unbedingt beachten und Heilerde, die zur äußeren Anwendung bestimmt ist, niemals einnehmen.
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